Peter Suwandschieff

Raus aus der Wirtschaftsdiktatur – durch vernünftige und nachhaltige Alternativen

Einmal ganz ehrlich: Wer hat heute die Wahl, ob er oder sie Teil dieses entfesselten Wirtschaftssystems sein möchte oder nicht? Wer kann aus freien Stücken entscheiden, sein wirtschaftliches Tun und sein Leben nachhaltig und ressourcenschonend zu gestalten, ohne dabei zu riskieren, mit null Einkommen über die Runden kommen zu müssen. Ich kenne niemanden. Wir alle sind gefangen im Kapitalismus, und wer bei diesem globalen und kollektiven Wahnsinn nicht mehr mitmachen möchte, der hat offensichtlich auch keine Existenzberechtigung – denn ohne Einkommen, ohne Geld – und ein solches Einkommen ist aktuell eben nur im vorherrschenden Wirtschaftssystem möglich, wenn man kein Bittsteller sein möchte – ka Musi, wie der Volksmund so schön sagt.

Das können wir alle viel besser!

Aufgrund der dogmatischen Annahme, permanentes Wachstum würde Wohlstand für alle bringen und alle unsere Probleme ganz von selbst – quasi von Zauberhand lösen, halten alle wie hypnotisiert fest am entfesselten Kapitalismus. Doch heute zeigt sich ganz deutlich, dass diese Wirtschaftsdenke und der völlig abgehobene Finanzmarkt nur immer wieder neue Probleme schaffen und die alten noch weiter verstärken.

Wir Menschen bezeichnen uns gern als die Krone der Schöpfung, die vermeintlich intelligenteste Spezies auf dem Planeten, das Maß aller Dinge. Auf diese Weise zerstören aber genau wir konsequent und mit Nachdruck unseren eigenen Lebensraum. Das heißt, so wie wir aktuell wirtschaften und leben, vernichten wir alle unsere Lebensgrundlagen und jene der meisten anderen Lebewesen auf der Erde gleich mit. Das ist das Gegenteil von intelligent. Das können wir alle viel besser!

Haben wir eine Wahl?

Immer mehr Menschen wollen da auch gar nicht mehr mitspielen, spüren, dass wir den Karren kollektiv gegen die Wand fahren. Allerdings existieren scheinbar keinerlei Alternativen – andere ökonomische Zugänge, andere Formen des Arbeitens und Wirtschaftens, die eine wirtschaftliche Basis für die individuelle Existenz sichern könnten. Wir haben also keine andere Wahl als Teil des Problems zu werden bzw. zu sein und zu bleiben – das wird uns zumindest ständig suggeriert.

Wir leben also in einer Art Wirtschaftsdiktatur, die uns sämtliche Parameter des wirtschaftlichen Gebarens oktroyiert und aufzwingt. Wir haben de facto keine Wahl. Und obwohl das mit einer gelebten Demokratie überhaupt nicht zu vereinbaren ist, unterstützen und fördern die demokratisch legitimierten Regierungen rund um den Globus dieses System ohne Wenn und Aber. Und das obwohl mittlerweile klar ist, dass der entfesselte Kapitalismus weder Wohlstand für alle gebracht hat bzw. bringt – unabhängig von Geburts- und Wohnort, Geschlecht, Hautfarbe, Rasse, Religion … – noch im Einklang mit uns selbst, anderen Spezies, der Natur und dem Klima steht.

Das ist undemokratisch!

Das ist nicht im Interesse der Wählerinnen und Wähler! Unsere politischen Vertreter wurden von uns aber genau aus diesem Grund in ihr Amt gewählt. Nämlich dafür, dass sie in unserem Sinn (und damit ist die Mehrheitsbevölkerung gemeint und nicht einige wenige Oligarchen) optimale Verhältnisse etablieren und diese bewahren.

Demokratische Verhältnisse auch im Wirtschafsbereich umzusetzen, sollte unser aller Ziel sein. Denn erst wenn die Menschen ohne Existenzängste zwischen unterschiedlichen Lebens- und Wirtschaftsmodellen wählen können, erst dann werden wir langfristig erkennen und sehen, welchen Weg die Menschheit tatsächlich einschlagen möchte – und das betrifft alle Lebensbereiche. Aktuell aber besonders die Wirtschaft, da von dem vorherrschenden System momentan die größte Bedrohung für uns ausgeht. Und genau von diesem Bereich geht auch der größte Druck auf die Menschen aus. Alles hängt davon ab, Teil des Systems zu sein – auch die blanke Existenzberechtigung.

Wenn unsere politischen Vertreter nicht in der Lage oder nicht willens sind, die Wirtschaft zu demokratisieren, dann sind in einer lebendigen Demokratie die mündigen und wählenden Bürgerinnen und Bürger selbst am Zug. Wir alle zusammen müssen dieses Ziel realisieren! Daran sollten wir ab sofort arbeiten! Gemeinsam.

Mit packmas.JETZT wollen wir schon jetzt existierenden Alternativen zum vorherrschenden System sichtbar machen, die auch zahlenmäßig immer stärker werden. Wir wollen sie alle miteinander vernetzen und dadurch aufzeigen, wie groß diese “Community” bereits jetzt ist. Wir wollen unseren sogenannten Vertretern zeigen, dass sie dieses WählerInnen-Potenzial nicht mehr länger ignorieren können!

Zur Erinnerung:

In unserer Verfassung steht es schwarz auf weiß: Das Recht geht vom Volk aus! Es ist an der Zeit, dass wir diesen elementaren Grundsatz der Demokratie jetzt wieder in die Tat umsetzen!

Wozu gehen wir sonst wählen?

Daher: packmas.JETZT – gemeinsam können wir alles!

Fotocredit: Peter Suwandschieff

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