Petition Stopp Straßenbau: zum Schutz vor tödlichem Reifenabrieb - packmas.jetzt

Petition Stopp Straßenbau: zum Schutz vor tödlichem Reifenabrieb

Reifenabrieb ist der – mit jährlich 1,3 Mio. Tonnen in Europa – größte Verursacher von Mikroplastik in der Umwelt, einschließlich der Meere. 

Redaktion

Darin enthalten sind unter anderem hochgiftige Schwermetalle, endokrine Disruptoren und weitere teils akut toxische Stoffe. Nach Freisetzung dieser Substanzen in der Umwelt spielen sich teilweise binnen Minuten, teils über Jahre und Jahrhunderte hinweg völlig unkontrollierbare, für Lebewesen schädliche Prozesse ab. Mit empirisch-wissenschaftlicher Genauigkeit konnte nun die tödliche Wirkung von Reifenabrieb auf bestimmte Wirbeltiere nachgewiesen werden. Dies deutet darauf hin, dass auch wir Menschen über die Nahrungskette von der giftigen Mischung in Luft, Wasser und Böden akut bedroht sind. Ein gewisser Anteil hinreichend kleiner fettlöslicher Stoffe gelangt sogar bis in unser Gehirn – mit unabsehbaren, potentiell schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden.

In einer ersten Sofortmaßnahme fordern wir die Politik auf, den Bau neuer Straßen unverzüglich einzustellen. Die Bundespolitik soll auch auf EU-Ebene den Ausstieg aus dem Ausbau des Straßenverkehrsnetzes forcieren und den Weg in eine tatsächlich menschen- und umwelt- und klimagerechte Mobilität ebnen. ÄGU (Ärztinnen und Ärzten für eine gesunde Umwelt, www.aegu.net) unterstützt die von Verkehrswende.at gestartete Petition. Mehr Straßenverkehr ist aus vielerlei Gründen schlecht für unser aller Gesundheit, für die sich die Ärztinnen und Ärzte schon seit mehr als drei Jahrzehnten einsetzen.

Rechtzeitig zu den heurigen Verkehrswende-Aktionstagen vom 11. bis 13. Juni 2021 sind österreichweit alle im Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschutz engagierten Organisationen sowie die gesamte Bevölkerung dazu eingeladen, der voranschreitenden Umweltzerstörung und den nun zutage getretenen schwerwiegenden Schäden an Mensch und Natur durch Unterstützung der Petition „Stopp Straßenbau“ endlich einen Riegel vorzuschieben.

Details unter www.verkehrswende.at

Foto: Pixabay

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