Peter Suwandschieff

Die Corona-Krise hat einiges bewegt. Dieses kleine Virus, das strenggenommen nicht einmal ein Lebewesen ist, hat uns unsere Grenzen aufgezeigt. In jeder Hinsicht.

Wir haben gelernt, dass normal verboten ist – von jetzt auf gleich.

Wir haben gelernt, Distanz zu anderen Menschen zu halten.

Wir haben gelernt, den Konsum zurückzuschrauben.

Wir haben gelernt, wie fragil unser System ist und wie schnell wir reagieren können, wenn es denn nötig ist.

Wir haben gesehen, wie schnell sich die Natur erholt, wenn der Mensch sich etwas zurücknimmt.

Wir haben gelernt, mit dem Nötigsten auszukommen – ohne, dass uns dabei etwas gefehlt hätte.

Wir haben gelernt, zusammenzuhalten.

Wir haben gelernt, wieder Mensch zu sein!

So gesehen war dieses Virus eigentlich ein Segen! Wenn da nicht die Wirtschaft wäre, die soeben großen Schaden nimmt. Dieser Schaden hat das Potenzial, Existenzen zu vernichten.

Die Frage, die sich hier stellt: Wollen wir auch in Zukunft so leben? Jeder gegen jeden. Groß frisst klein. Und als Konsequenz dieses permanenten Wettkampfs, der sich bis in unsere Schlafzimmer vorgekämpft hat, bleibt Leid, Frustration und Armut – zumindest was die breite Masse betrifft!

Auch mir hat Corona großen finanziellen Schaden zugefügt. Und dennoch bin ich überzeugt, dass wir aus dieser Krise nur lernen können. Lernen für die Zukunft. Und auf für die Gegenwart. Ich denke, dass wir durch Corona noch ein Stück mehr erfahren haben, dass unser Lebensstil nicht enkeltauglich ist und dass unser System zerbrechlich ist. Und wir haben gelernt, dass die Natur immer am längeren Ast sitzt. Immer!

Und das tut sie auch, wenn es um den Klimawandel geht. Hier hat die Spezies Mensch zwar einen enormen Enfluss – unterm Strich ist es dem Planeten aber ziemlich egal, wie wir uns gebärden. Wenn es der Erde zu bunt wird, dann schüttelt sie uns ganz einfach ab – und mit uns alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten; zumindest die meisten.

Wenn wir bereit sind, das zu akzeptieren, wird vieles einfacher!
Davon bin ich überzeugt!

Und aus diesem Grund arbeite ich an der Bewegung packmas.JETZT – sie ist für mich ein Weg aus der Krise. Und damit meine ich nicht Corona. Denn dieses Virus ist absolut nicht vergleichbar mit der Situatuion, die uns bevorsteht, wenn das Klima umschlägt. Dann geht es nämlich nicht darum, einen Impfstoff zu entwickeln, der die Menscheit rettet. Den wird es dann nicht mehr geben. Insofern ist Corona nur ein Vorbote. Ein Vorbote, der uns allerdings gezeigt hat, welche Potenziale in uns und der Spezies Mensch stecken, wenn es denn sein muss.

In puncto Klimawandel muss es noch viel dringender sein als jetzt!!

Also: packmas.JETZT

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