UniNEtZ  übergab hunderte Maßnahmen an Regierung - packmas.jetzt

UniNEtZ  übergab hunderte Maßnahmen an Regierung

Nun haben die Mitwirkenden des universitäten-übergreifenden und interdisziplinären Projekts „UniNEtZ – Universitäten und Nachhaltige Entwicklungsziele“ einen umfassenden Optionenbericht. Dieser enthält 150 Optionen und etwa 950 konkreten Maßnahmen der Bundesregierung übergeben.

Redaktion

Die vorgeschlagenen Optionen und Maßnahmen bilden ganz im Sinne des umfassenden Charakters der UN-Nachhaltigkeitsziele unter anderem rechtliche, technische, soziale, wirtschaftliche, ökologische und psychologische Perspektiven ab. Das Spektrum reicht dabei von einer Reform der Sozialsicherungssysteme über die Entwicklung nachhaltigkeitsorientierter Wiederverwendungs-infrastruktur, multifunktionale Landnutzungssysteme und die Reduktion von Lebensmittelabfällen bis hin zur umfassenden Realisierung von Kinderrechten sowie einer klimazielfördernden Digitalisierung. Einen Überblick über alle Optionen bietet der Teil „Maßnahmenübersicht“ des Berichts. Darüber hinaus nimmt der Teil „Von den Optionen zur Transformation“ das Zusammenwirken der Optionen in den Blick. „Eine solche ganzheitliche Betrachtung ist entscheidend. Es gibt vielschichtige Wechselwirkungen zwischen den 17 Nachhaltigkeitszielen und damit auch den Optionen gibt“, betont Helga Kromp-Kolb, Mitglied des UniNEtZ-Lenkungsausschusses.

Sorgfältige Analyse

Der Optionenerstellung ist eine sorgfältige Analyse der Nachhaltigen Entwicklungsziele mit ihren Subzielen sowie der vorgeschlagenen Indikatoren zur Messung des Standes der Umsetzung vorausgegangen. Auf dieser Grundlage wurde der Status quo in Österreich erhoben und der Handlungsbedarf abgeleitet. Hinsichtlich des Prozesses ergänzt Hans Stötter, Mitglied des UniNEtZ-Lenkungsausschusses: „Wir selbst, also die Universitäten, haben von den letzten drei Jahren ebenfalls stark profitiert. Das interuniversitäre und interdisziplinäre Arbeiten hat das Problem- und Systemverständnis der Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Studierenden wesentlich erweitert und vertieft. Das schlägt sich auch in Lehre und Forschung nieder und trägt so zur Transformation der Universitäten selbst bei.

Und das UniNEtZ-Konsortium setzt seine Arbeit in der nächsten Leistungsvereinbarungsperiode 2022 – 2024 fort und ist auch für neue Partner:innen offen. Nach der Frage „WAS ist für die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft notwendig?“, steht nun das „WIE kann diese Transformation gelingen?“ im Fokus. „Wir laden alle herzlich ein, UniNEtZ II auf diesem Weg zu begleiten und aktiv an diesem zentralen Zukunftsthema mitzuwirken. Wir freuen uns über Interesse seitens Politik und Verwaltung auf allen Ebenen “, so Helga Kromp-Kolb, Hans Stötter und Franz Fehr.

Der gesamte UniNEtZ-Optionenbericht, inklusive der Langfassungen der Optionen und weitere Projektergebnisse, steht öffentlich zur Verfügung auf https://www.uninetz.at/.

Fotocredit: Pixabay

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