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Kärnten soll 2040 klimaneutral sein

Zwei Drittel der Kärntner Bevölkerung wünscht sich den Windkraftausbau in Kärnten. Sie finden, dass der Klimawandel in ihrer Heimat bereits zu spüren ist.

Redaktion

Der Klimawandel ist in Kärnten bereits angekommen. So sieht dies 65 Prozent der Kärntner Bevölkerung in einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Institutes für statistische Analysen Jaksch & Partner im Auftrag der IG Windkraft. Weitere 23 Prozent sind der Meinung, dass die Auswirkungen des Klimawandels in den nächsten Jahren zu spüren sein werden. Lediglich 12 Prozent erwarten keine Auswirkungen auf ihre Region. So ist es auch kein Wunder, dass sich 83 Prozent der Befragten wünschen, dass die Politik die Klimaneutralität 2040 als Ziel verankern soll. „Dies ist ein klarer Auftrag an die Kärntner Landesregierung, die Klimakrise und ihre Bürger*innen ernst zu nehmen und die Klimaneutralität so rasch wie möglich zu beschließen“, bemerkt Moidl.

Kärnten soll Windräder errichten
Die Zustimmung zum Ausbau der Windkraft in Kärnten ist mit 77 Prozent sehr hoch. Nur Kleinwasserkraftwerke (79 Prozent) und Sonnenkraftwerke (92 Prozent) sind noch beliebter. „Besonders interessant ist, dass die Befragten glauben, dass die Bevölkerung im eigenen Bundesland der Windenergie gegenüber deutlich skeptischer eingestellt ist“, berichtet Edith Jaksch, geschäftsführende Gesellschafterin von Jaksch & Partner: „Während zwei Drittel der Bevölkerung Kärntens der Windenergie positiv gegenüber eingestellt sind, glauben die Menschen, dass von den anderen Kärntner*innen nur gut ein Viertel zur Windkraft steht. Die Zustimmung zur Windkraft ist in Kärnten also deutlich höher, als viele glauben.“

Klimaneutralität bis 2040
Um als ersten Schritt bis 2030 in Österreich 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen zu können, ist es notwendig, dass in Kärnten rund 140 Windräder mit einer Gesamtleistung von 420 MW und einer Stromerzeugungskapazität von 900 Mio. Kilowattstunden errichtet werden. Davon werden derzeit acht Windräder in St. Georgen und Lavamünd im Lavanttal errichtet. „Damit der Windkraftausbau gelingen kann, müssen die Genehmigungsverfahren vereinfacht und die Sichtbarkeitsverordnung, die mit der Notwendigkeit des Klimaschutzes nicht vereinbar ist, abgeschafft werden“, fordert Moidl.
Als zweiter Schritt will Österreich 2040 klimaneutral sein. Um die Klimaneutralität bis 2040 in Kärnten sicherzustellen, muss Kärnten seine Stromerzeugung aus Erneuerbaren bis 2040 zumindest verdoppeln. „Und da Kärnten über ein gutes Windpotential verfügt, wird ein Teil des benötigten Stroms von der Windkraft kommen“, bemerkt Moidl abschließend.

Fotocredit: Pixabay

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