Der digitale Bauernmarkt boomt - packmas.jetzt

Foto: Screenshot markta.at

markta, digitaler Markt für Lebensmittel aus nachhaltiger, regionaler Produktion, kann in Zeiten der Corona-Krise expandieren – und das ist gut so.

„Wir stehen gerade bei Faktor 20 zum Normalbetrieb. Diesen Donnerstag packen wir 1.500 Pakete – das ist für uns an einem Tag schon sehr viel. Für die gesamte letzte Woche waren es 2.500 Bestellungen. Nächste Woche stellen wir von zwei Zustelltagen pro Woche auf eine tägliche Lieferung um“, erklärt Theresa Imre, Gründerin von markta, bei Trending Topics. Sehr viele Leute würden recht viel kaufen – das freut die mehr als 420 Anbieter bei markta. Bio ist dabei keine Grundbedingung, Imre schaut sich die Betriebe aber sehr gut an, Großbetriebe, die sonst für den Handel arbeiten, wolle man nicht.

Nachfrage kommt aus Veränderung

Die gestiegene Nachfrage führt die Gründerin auf Folgendes zurück: „Wir bemerken, dass sehr viele ältere Menschen bei uns bestellen. Dafür haben wir auch unseren Telefonsupport stark aufgestockt auf fünf Mitarbeiterinnen. Es rufen gerade viele an und brauchen eine Anleitung, wie sie im Internet bestellen können. Auf der anderen Seite spielt sicher eine Solidarität eine Rolle. Man will in diesen Zeiten Kleinbetriebe unterstützen. Das Bewusstsein für globale Strukturen ändert sich.“ Natürlich läuft die Übergabe kontaktfrei ab, damit niemand angesteckt wird.

Für das Unternehmen, das laut Eigenangaben ein Vielfaches mehr an Arbeit hat, ist die Krise eine Chance: „In Zukunft wollen wir auch Drogeriemittel anbieten und in weiterer Zukunft wollen wir nachhaltigen Konsum grundsätzlich abbilden, also vielleicht auch Kleidung anbieten.“

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