Corona-Hilfsprogramme an Innovationsanreize knüpfen - packmas.jetzt

Der Grazer Ökonom mit Umweltschwerpunkt, Stefan Schleicher, fordert einen anderen Umgang mit der Corona-Krise.

Der Grazer Umweltökonom Stefan Schleicher möchte eine Wirtschaft, die nachhaltiger und weniger fehleranfällig ist. „Die Notwendigkeit, resilientere Wirtschaftsstrukturen zu haben, wird durch die Corona-Krise nur unterstrichen. Ich denke, es ist auch noch nicht absehbar, wie wir das ganze bewältigen werden. Aber es ist ein zusätzlicher Grund, darüber nachzudenken, wie wir unsere Industrie künftig strukturieren und innovativer und krisenfester machen“, sagt er in einem Interview mit dem Industriemagazin. Er stellt klar: „Ich würde mir wünschen, dass die Rettungspakete zielorientierter ausgestaltet sind.“

Klimaneutralität als Herausforderung

Im Green Deal der EU heißt es, man wolle bis 2050 klimaneutral sein. „Der European Green Deal erweckt für mich den eher den Eindruck, er sei von einer PR-Abteilung der EU-Kommission geschrieben worden“, kritisiert Schleicher, „Nur drauf zu warten, dass jetzt die Unternehmen aufzeigen und eine Rechnung schicken, um weiterzumachen wie bisher, hielte ich für eine vertane Chance. Ich denke, die Hilfsprogramme sollten mit Innovationsanreizen verbunden sein.“

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