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Schulpreis für kritische Auseinandersetzung mit Atomkraft

Eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Nutzung von Atomkraft im Zeichen des Klimawandels ist unerlässlich – besonders für eine junge Generation, die mit den Klimademos Fridays for Future auf dem Weg in eine neue Energiezukunft die treibende Kraft geworden ist.

Redaktion

“Jugendliche von heute sind darauf angewiesen, einschneidende Ereignisse wie die Atomkatastrophe von Tschernobyl in Erzählungen vermittelt zu bekommen. Aber auch die substanzielle gesellschaftliche Debatte der anti-atompolitischen Bewegung an sich liegt für sie eher vor ihrer Zeit. Wir haben dafür Sorge zu tragen, dass das Wissen um die Gefahren von Atomkraft, um ihren eigentlich unzulänglichen Wirkungsgrad sowie die wahren Kosten von Atomstrom auch unseren Erwachsenen von morgen bewusst wird. Mit der Ausschreibung eines Schulpreises wollen wir anregen, Schüler_innen gezielt für eine aktive, kritische und zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Thema Atomkraft im Zeichen des Klimawandels zu interessieren!”, berichten Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

“Es ist großartig, was die jungen Menschen mit ihren Schulstreiks an den Fridays for Future leisten, sie machen Druck und geben auch Tempo und Richtung vor. Aber Vorsicht: Die Atomindustrie ist bereits eifrig dabei, sich einzureihen, sich als Klimarettung einzuschleusen. Auf dem Weg zur Stabilisierung des Klimas wäre Atomkraft allerdings ein Abbiegen an der falschen Ecke, denn eine nachhaltige Lösung zum drängenden Energieproblem kann sie nicht bieten, dazu ist sie zu teuer, zu gefährlich, zu unflexibel. Nur ein fortschrittlicher Mix aus Erneuerbaren Energien, der Nutzung aller Einsparungspotenziale und vor allem die Optimierung des Gesamtenergiebedarfs wird eine zügige Verbesserung der Situation bringen!”, regen Schweiger und Egger an.

“Der Kreativität bei einer zeitgemäßen Auseinandersetzung mit dem Thema Atomkraft, deren Bedeutung und Auswirkung, sind keine Grenze gesetzt. Ob die Projekte mit ambitionierten Lehrer_innen in einem einzelnen Fach oder facherübergreifend umgesetzt werden, ob künstlerisch oder wissenschaftlich, analog oder virtuell, ob Broschüre, Videoclip, Audiobeitrag, Song oder Aktion – alles zählt. Auch, ob Einzelpersonen, Gruppen oder ganze Klassen teilnehmen, darf frei gewählt werden. Gern unterstützen wir Bewerber_innen mit Tipps zu Hintergrundmaterial und stehen auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Und weil wir überzeugt sind, dass es für alle ein Gewinn sein wird, sich aktiv und kritisch mit Atomkraft auseinander zu setzen, warten neben den attraktiven Hauptpreisen auch atomstopp_Goodiepacks auf alle Teilnehmer_innen!”, so Schweiger und Egger abschließend.

Alles zum atomstopp_Schulpreis ist zu finden unter www.atomstopp.at/schulpreis

Fotocredit: Pixabay

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