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Solmate: Dezentrale Stromerzeugung am Balkon

SolMate nennt sich das umweltfreundliche Solarmodul mit Speicherfunktion und hervorgegangen ist es aus der Vision von drei Technikstudenten an der TU Graz.

Von Christian Pendl

Nicht erst die Klimaberichte der vergangenen Jahre haben die Trendwende hin zu erneuerbaren Energieträgern beflügelt. Schon seit Jahrzehnten werden alternative Energieformen ausführlich erforscht und viele der bestehenden Möglichkeiten können energieeffizient und kostensparend eingesetzt werden. So auch die Produkte von drei jungen Forschern aus Graz, die den ersten Stromspeicher mit leichtem Solarpanel für den Balkon entwickelt haben.

Die Studienkollegen Florian, Stephan und Christoph haben sich lange mit dem Thema “erneuerbare Energien” beschäftigt und 2016 schließlich dazu entschlossen, selbst einen Beitrag zu leisten, wie sie in ihrer Gründungsstory betonen: “Es gibt längst äußerst vielversprechende Technologien, um im Kampf gegen den Klimawandel voranzukommen und sogar zu gewinnen – diese werden aber leider noch viel zu wenig eingesetzt!”

Da Photovoltaikanlagen oft sehr kostspielig und aufwendig sind und vor allem für Stadtbewohner keine Option darstellen, haben die drei Visionäre SolMate konzipiert und entwickelt und das Unternehmen EET gegründet, das mittlerweile auf über 20 Mitarbeiter angewachsen ist.

Funktionalität und Effizienz

Diese beiden Begriffe sind beim SolMate sowie dem kleinen Produkt-Bruder LightMate zentral. Die Installation kann selbst durchgeführt werden und dauert nur etwa 50 Minuten. Eingespeist wird dieser dezentral (Balkon, Garten, Dach, etc.) erzeugte Sonnenstrom über eine im Haus, der Wohnung oder am Balkon schon vorhandene Steckdose. Eine integrierte Messtechnologie möglicht das Erkennen des aktuellen Stromverbrauchs im Haus beziehungsweise in der Wohnung und es wird nur so viel Strom aus dem Speicher abgegeben, wie gerade verbraucht wird – der Rest bleibt bis zu mehrere Wochen und mit nur geringen Verlusten im Speicher, auch wenn in der Zwischenzeit kein neuer Strom generiert wird. Somit eignet sich diese Technologie auch als Backup bei einem eventuellen Stromausfall.

Potentiale nutzen

Wasserkraft und Windkraft decken in Österreich, auch aufgrund der geographischen und meteorologischen Voraussetzungen, zusammen etwa 60 Prozent (Stand 2018, Quelle: Umweltbundesamt) der Stromaufbringung ab. Der Anteil von Photovoltaik an der Stromerzeugung war 2018 mit knapp 2% vergleichsweise noch eher gering, erfreut sich aber steigender Beliebtheit. Ein Balkon, Garten oder gut positioniertes Dach mit viel Sonneneinstrahlung bieten schließlich auch in Österreich optimale Voraussetzungen um den eigenen Strombedarf zumindest teilweise mit Solarenergie abzudecken und so mittel- bis langfristig Energiekosten und Rohstoffe zu sparen sowie die Luftqualität entscheidend zu verbessern.

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