Green Energy Lab startet mit 17 neuen innovativen Projekten - packmas.jetzt

Green Energy Lab startet mit 17 neuen innovativen Projekten

Das Investitionsvolumen beträgt 80 Millionen Euro, einen Themenschwerpunktbereich bildet die sogenannte Systemflexibilisierung von Wärmesystemen.

Redaktion

„Unsere Forschungsinitiative begrüßt das neue Jahr mit 17 neuen Innovationsprojekten ‚Made in Austria‘ und setzt wichtige Impulse für die Versorgung mit 100 Prozent erneuerbarer Energie“, freut sich Andrea Edelmann, Obfrau-Stellvertreterin im Green Energy Lab. „Ein klarer Fokus liegt auch bei dieser Tranche auf dem Einbezug von Endkundinnen und -kunden sowie der Anwendbarkeit der Lösungen, um den Weg zur Markteinführung zu ebnen.“ Die neuen Projekte des Innovationslabors haben sich in einem mehrstufigen Härte-Test in der 3. Ausschreibung der Vorzeigeregion Energie des Klima- und Energiefonds durchgesetzt und teilen sich in zwei Tranchen. Einmal mehr überzeugen sie mit einer vielfältigen Themenpalette – von Modellen der Energiegemeinschaften, über die Entwicklung von Speichersystemen bis hin zur Systemflexibilisierung bei Wärmesystemen. Jüngster Zuwachs im Themenspektrum sind die integrierten Mobilitätslösungen. Mit den acht Neuzugängen in der zweiten Tranche begleitet die Forschungsinitiative nun insgesamt mehr als 30 Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 80 Millionen Euro.

Große Vielfalt an Projekten: gemeinsam zur Energiewende
Einen Themenschwerpunktbereich bildet die sogenannte Systemflexibilisierung von Wärmesystemen. Hier startet das Projekt AbSolut, das die Integration von Absorptionsmaschinen in der Fernwärme und -kälte an konkreten Umsetzungsbeispielen untersucht. Das Projekt entwickelt und bewertet für diese Anwendungsfälle Konzepte in enger Zusammenarbeit mit Anwendern, Planern und Technologieanbietern. Für die Fernwärmebetreiber erlaubt das eine marktgerechte Erarbeitung und Bewertung der Konzepte, die direkt in die Umsetzung gehen können. Die Planer und Technologieanbieter profitieren von markttauglichen Konzepten, die in diesem Projekt erarbeitet werden. Auch bei der Entwicklung von Speichersystemen kommen drei zukunftsweisende Projekte hinzu: Das Projekt FlexModul umfasst die Weiterentwicklung eines kompakten, modularen Wärmespeichers. Der Speicher wird in zwei Demonstratoren präsentiert: einmal als Kurzzeitspeicher für Power-to-Heat und einmal als saisonaler Solarspeicher. Bei dem Projekt ATES Vienna untersucht die Forschungsinitiative die Nutzbarkeit von tiefliegenden, geologischen Gesteinsinformationen als Wärmespeicher. Ebenfalls Teil des Themenbereichs ist Energy Cell JOHANN, die das Idealsystem einer dezentralen und steuerbaren Energieeinheit für Strom und Wärme inklusive Saisonspeicher darstellt. Die Energiezelle wird in vier unterschiedlichen Anwendungsfällen demonstriert und für die Marktüberführung vorbereitet.

Mehr Informationen zur ersten Tranche finden sich hier:
https://greenenergylab.at/green-energy-lab-stockt-investitionsvolumen-auf-70-millionen-euro-auf-und-startet-mit-fuenf-neuen-projekten-durch/

Fotocredit: Pixabay

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