Was ist eigentlich k.i.d.Z.21?

Hinter dem kompliziert wirkenden Kürzel k.i.d.Z.21 steht eine Initiative, die den Klimawandel aus Sicht von SchülerInnen interdisziplinär betrachtet.

Redaktion

Die Diskussion um den Klimawandel findet in einem großen internationalen Kontext statt. Doch auch besonders auf lokaler Ebene sind Anpassungsstrategien und Handlungsfähigkeiten gefragt. Das Projektkonzept k.i.d.Z.21 leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung der Jugendlichen auf ihre Aufgaben als ZukunftsträgerInnen einer nachhaltigen Gesellschaft und unterstützt einen konstruktiven Umgang mit den lokalen und globalen Herausforderungen des Klimawandels. “Wir wollen neue Wege gehen, die einen Dialog zwischen SchülerInnen und FachwissenschaftlerInnen mit bidirektionalem Informations- und Kompetenzaustausch ermöglichen”, heißt es auf der Homepage des Projekts, “Ein integratives umfassendes Verständnis des Klimawandels kann nur durch eine disziplinübergreifende Betrachtung geschaffen werden, die soziale, ökologische und ökonomische Aspekte gleichermaßen und in ihren vielschichtigen Interaktionen berücksichtigt. Um interdisziplinär an die Thematik Klimawandel heranzugehen, spricht k.i.d.Z.21 eine breite Palette an Fachgegenständen an: Geographie, Wirtschaft, Biologie, Physik, Ethik und viele mehr leisten wichtige Beiträge zu einem umfassenden Verständnis des Klimawandels und seiner Folgeerscheinungen.”

k.i.d.Z.21 ist ansprechend

Ich glaube, dass wir nicht negativ in die Zukunft blicken sollten, jedoch glaub ich auch, dass man nicht zu viele Menschen dafür ergreifen kann, um wirklich etwas zu bewegen“, wird etwa ein Schüler zitiert.

Das fächerübergreifende Konzept baut didaktisch-methodisch auf dem moderat konstruktivistischen Ansatz in Verbindung mit der „Conceptual Change“-Theorie auf. Das heißt: Jeder Mensch bringt individuelles Vorwissen und Vorstellungen mit, die auf Alltagserfahrungen beruhen und oft nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen übereinstimmen. Aufbauend auf diese Präkonzepte, wird Wissen individuell konstruiert und im Sinne des sog. Conceptual Change bereits vorhandene Alltagsvorstellungen verändert oder erweitert. Lernen ist in diesem Sinne als ein individueller, konstruktiver, sozialer, selbstgesteuerter und situativer Prozess zu verstehen. Demnach fordert die konstruktivistische Didaktik, dass Lernende, basierend auf ihren Präkonzepten, Erkenntnisse in selbstgesteuerten, forschend-entdeckenden Lernprozessen entwickeln und, darauf aufbauend, eigene Vorstellungen reflektieren.

Um die Veränderungen zu verstehen, mit denen die zukünftigen Generationen konfrontiert sein werden, lohnt es sich Orte aufzusuchen, an denen der Klimawandel besonders greifbar wird. Die Einflüsse des Klimawandels sind nirgendwo sonst so sichtbar wie in Gebirgsräumen. Ein mehrtägiger Forschungsaufenthalt im Gebirge bietet vielfältige Lernorte, um Aspekte der Thematik in authentischen, problemorientierten Zugängen  zu beobachten, zu untersuchen und zu erfahren.

Foto: Pixabay

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