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Terra Mater will klimaneutrale Filme machen

Ab 1. Jänner 2022 wird es von den Wiener Terra Mater Factual Studios ausschließlich nachhaltig produzierte Filme geben.

Redaktion

Die Filmproduktionsfirma hat sich das Ziel gesetzt, von 2019 bis 2030 seine betrieblichen Treibhausgasemissionen um 50 Prozent zu senken und die verbleibenden, nicht reduzierbaren Emissionen mit Hilfe eines internationalen Waldschutzprogramm zu kompensieren. So will das Unternehmen Klimaneutralität erreichen.

Mit diesem weitreichenden und absoluten Reduktionsziel leistet Terra Mater Factual Studios (TMFS) einen wichtigen Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung um 1.5 Grad Celsius.

Bereits in den vergangenen Jahren war der Weg der Terra Mater Factual Studios auf Nachhaltigkeit ausgerichtet:

Im Jahre 2015 erfolgte der Umstieg auf Ökostrom am Standort Wien, der eine wesentliche Voraussetzung für das Reduktionsziel ist. 2020 kam der nach Klimaaktiv Gebäudestandard Silber zertifizierte Bürozubau, der den TMFS-Energieverbrauch pro Quadratmeter seitdem deutlich senkt. Auch die Fahrzeugflotte wird sukzessive auf Elektrofahrzeuge umgestellt – bis 2023 die Hälfte, bis 2030 der gesamte Fuhrpark.

Walter Köhler, CEO der Terra Mater Factual Studios: „Als Naturfilmer ist das ein Auftrag, den wir schon immer versucht haben zu erfüllen – aber nun wird unser Tun messbar, nachvollziehbar und für jede:n transparent: Wir legen unsere Zahlen offen. Und wir erarbeiten für jede Produktion Green Guidlines, die nach internationalen Maßstäben erstellt wurden, und die ab 2022 auch für unsere Partner verbindlich sein werden – denn Klimaschutz kann nur gemeinsam funktionieren.“

Durch eigene Green Guidelines (nachzulesen hier: https://www.terramater.at/factual-studios/green/ ), und die daraus resultierenden Green Reports wird es TMFS möglich sein, die Treibhausgasemissionen der einzelnen Produktionen zu berechnen und darauf basierend ein Reduktionsziel speziell für alle Filmprodukte festzulegen.

Nina Holler, Sustainability Managerin bei TMFS: „Unsere Nachhaltigkeitsbestreben auf alle unsere Partner auszuweiten war der logische nächste Schritt, um die Bewegung weiter anzutreiben. Die Nachvollziehbarkeit der gesetzten Nachhaltigkeitsmaßnahmen durch die Green Reports und die Berechnung durch einen Film Co2 Rechner wird uns helfen unser Reduktionsziel weiter auszuweiten, insbesondere da es noch sehr wenig vergleichbare Daten aus unserer Branche gibt.“

Was in den vergangenen Monaten von TMFS bereits nachhaltig umgesetzt wurde, sind diese zwei mit dem Österreichischen Umweltzeichen für nachhaltige Produktionen UZ76 zertifizierten Produktionen:

COLLIDER DIARIES, eine fünfteilige Webserie in Zusammenarbeit mit CERN, welche fast komplett remote in verschiedenen Ländern Europas gedreht wurde. Jede Webisode zeigt eine:n von fünf ausgewählten, jungen Forscher:innen, die allesamt an der Realisierung des Future Circular Colliders mitarbeiten und Teil des EasiTrain Programms von CERN sind.

HIPPO KING, ein bildgewaltiger Naturfilm über einen Flusspferd-Bullen. Die Dreharbeiten fanden im Süd Luangwa-Nationalpark in Sambia statt. Lianne und Will Steenkamp, die Kamera und Regie übernahmen, lebten über drei Jahre vor Ort im Nationalpark. Die Postproduktion wurde großteils remote von Holland aus abgewickelt, um Reisetätigkeiten zu reduzieren. Die Fertigstellung fand zur Gänze in Wien statt.

Jene Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, kompensieren Terra Mater Factual Studios in hochwertigen Projekten. Bereits 2021 hat TMFS alle im Jahr 2019 angefallenen betrieblichen Treibhausgasemissionen vollständig kompensiert. Die Gesamtsumme des Corporate Carbon Footprint von diesem Jahr von 382 Tonnen CO2 wurde etwa in das Kompensationsprojekt „Forestprotection Kasigau Wildlife Corridor Kenya“ von Climate Partner mit CCBS Gold Level kompensiert. Die Unterstützung dieses Waldschutzprojektes, sowie die Berechnung und Veröffentlichung der betrieblichen Treibhausgasbilanz bleiben auch weiterhin bestehen. Mehr zu diesem Projekt und den wesentlichen Faktoren sinnvollen Waldmanagements zeigt dieses Terra Mater YouTube Video: Why It Is Not Enough to Simply Plant Millions of Trees

Ein weiteres, wichtiges Thema für TMFS neben der oben genannten Reduktionstrategie bleibt Impact Producing & Green Storytelling wie man es seit Jahren von den Naturfilm-Spezialisten kennt. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die IMAX Produktion THE ARCTIC und dessen erfolgreiche Impact-Kampagne (mehr dazu unter https://www.terramater.at/factual-studios/green/).

Fotocredit: Pixabay

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